Praktische Berichte, Benchmark-Vergleiche und Ratschläge von Anwendern. Die Abschnitte behandeln Erwartungen beim Laufwerksvergleich, wie andere häufige Probleme gelöst haben und einfache Ratschläge für konsistentere Ergebnisse.
Nutzen Sie diese Seite, um Ihre eigenen Werte zu vergleichen, typische Fehler zu vermeiden und zu sehen, wie verschiedene Setups (NVMe vs SATA, Admin vs kein Admin) Benchmarks beeinflussen.
NVMe vs SATA SSD: Was zu erwarten ist
Viele Nutzer führen CrystalDiskMark auf NVMe und SATA-SSD aus, um den Unterschied zu sehen. Typische Beobachtungen:
Sequentiell: NVMe (Gen3) oft 3–5× höher als SATA (z. B. 3000 vs 550 MB/s). Gen4-NVMe kann Gen3 verdoppeln.
Random 4K: NVMe zeigt meist deutlich höhere IOPS und geringere Latenz, wichtig für Start- und App-Ladezeiten.
Für Spiele und Alltag reicht SATA-SSD oft aus; NVMe glänzt bei großen Dateien und starkem Multitasking.
Tipp: Use the NVMe SSD profile in Settings when testing NVMe drives so queue/thread settings match the drive type.
"Mein Benchmark ist fehlgeschlagen" — und wie es behoben wurde
Häufige Erfahrung: Der erste Lauf schlägt mit Fehler oder ohne Ergebnis fehl.
Als Administrator ausführen: Mehrere Nutzer berichteten, dass nach Rechtsklick → Als Administrator ausführen der Test durchlief. Leistungstests brauchen auf vielen Windows-Setups erhöhte Rechte.
Antivirus: Bei einem Nutzer wurde die Testdatei von Echtzeitschutz gelöscht oder blockiert; temporäres Deaktivieren oder Ausnahme hat geholfen.
Test size: Bei fast vollem oder langsamem Laufwerk hat Verringerung der Testgröße (z. B. auf 256 MiB) Timeouts oder Fehler vermieden.
Netzlaufwerk wird nicht angezeigt
Nutzer starten CrystalDiskMark oft aus Gewohnheit als Admin. Beim Test eines gemappten Netzlaufwerks erschien es nicht in der Liste. Lösung: ohne Administratorrechte ausführen (UAC: Nein). Dann erscheint das Laufwerk und kann getestet werden. Beachten Sie: Netzgeschwindigkeit und Latenz begrenzen die Ergebnisse im Vergleich zu lokalen Laufwerken.
Vergleich mit anderen: warum die Werte abweichen
Nutzer vergleichen ihre CrystalDiskMark-Ergebnisse manchmal mit Tests oder Forenbeiträgen und sehen andere Werte. Häufige Gründe:
Testdaten: Zufall vs 0-Fill kann bei einigen SSDs die Ergebnisse ändern. Einstellungen → Testdaten prüfen.
Version: Hauptversionswechsel (z. B. 7 → 8 → 9) ändern Test-Standards; nur innerhalb derselben Hauptversion vergleichen.
Testgröße und Profil: 1 GiB vs 4 GiB oder Standard vs NVMe-Profil können Werte ändern. Einstellungen beim Teilen der Ergebnisse angeben.
Vor dem Benchmark: Ratschläge, die Nutzern geholfen haben
Browser, Cloud-Sync (OneDrive, Dropbox) und andere festplattenintensive Apps schließen für konsistentere Werte.
Der SSD nach langer Ruhe oder nach dem Start etwas Zeit geben — manche Laufwerke brauchen einen Moment für Spitzenleistung.
Beim Vorher/Nachher-Vergleich (z. B. Treiber- oder Firmware-Update) dieselbe Testgröße und Profil verwenden.
Dieselbe SSD nicht zu oft benchmarken; es werden viele Daten geschrieben und das Laufwerk kann sich abnutzen.